Wuwei - Isabella unterwegs
Vorwort
Liebe Leser, ich weiß, dass meine Leserschaft ausgesprochen gemischt ist - wie ich zu sagen pflege - zwischen Rolex und Reiki tanzt. Diejenigenn unter Ihnen, die sehr vom Verstand geprägt sind, werden sich möglicherweise „schwer" tun mit dem Inhalt nachfolgenden Textes. Ich möchte raten, nicht zu verurteilen, was der Kopf nicht akzeptiert und wenn das eine oder andere Herz auch nicht reagiert, so ist das völlig in Ordnung; es bedeutet nur, dass diese Richtung momentan nicht ihre Richtung ist ... aber vielleicht die eines anderen... so mische ich ganz bewusst Themen aus völlig unterschiedlichen Bereichen. Isabella ist nicht gezielt unterwegs sondern einfach dort wo Kopf und Herz mich hinführen... es sind kleine Schätze, die ich berge, zu Tage fördere...
Vom Millionär zum Reichtum
Ein Text aus dem Leben von Master Han Shan
Es ist früh morgens, die Sonne geht am Horizont auf und ich sitze in meinem Penthouse in Singapur. Umgeben von luxuriösen Möbeln und meinen philippinischen Hausmädchen. Ich weiß nicht, wann das Telefon zum wiederholten Male klingelt, im Flur stehen zwei gepackte Koffer und in wenigen Minuten geht die Reise wieder los. Immer Businessclass - doch getrieben von äußeren Begebenheiten, getrieben von einem Termin zum nächsten, immer geht es um große Geschäfte oder große Verluste.
Mit einem Mal frage ich mich: Was bringen all die Firmen, das Luxusleben, wenn ich nicht mehr Meister meiner Zeit, sondern Sklave dieser Welt bin? Wer bin ich überhaupt und was soll das Leben hier auf der Erde? Ich, der heute zu Ihnen schreibt, bin Master Han Shan und erzähle Ihnen von meinem Lebensweg, vom deutschen Bub aus Offenbach, der zum Großunternehmer und Millionär in Singapur wurde und dann zum bescheidenen Mönch in Nordthailand.
Ich berichte von meinem Weg zur Selbsterkenntnis und über die natürlichen Energiegesetze und den Sinn des Lebens. Über einen Weg zu sich selbst, den auch Sie gehen können, auch ohne die Askese leben zu müssen, wie ich es getan habe. Sie können es hier und jetzt in Ihrem persönlichen Umfeld. Ich möchte Ihnen gern zeigen, wie das geht, ohne dafür große Umbrüche zu erleben, aber mit dem Ergebnis, ein leichtes und glückliches Leben zu führen.
Der Weg nach Asien - erste Schritte zum Millionär
Als es mich im Jahr 1972, im zarten Alter von 23 Jahren nach Thailand zog, konnte ich noch nicht ahnen, was mich in den nächsten dreißig Jahren an Abenteuern und Erkenntnissen erwarten würde und vor allem, dass sich mein Bild von der Welt einmal so grundlegend ändern würde - dabei habe ich nichts anderes getan, als nur zu entdecken, wer ich wirklich bin. Eine abenteuerliche Reise.
Die Firma Rolei baute in Singapur in Malaysia, in der Nähe von Thailand gerade ein neues Werk auf und ich bekam nach meinem Ingenieursstudium die Möglichkeit, hier mitzuarbeiten. Ich leitete das Rolei Werk mit 200 Angestellten. Nach fünf Jahren gründete ich meine erste eigene Firma in Singapur. Mit drei Mitarbeitern begann ich, ein weltweites Firmen-Netzwerk aufzubauen. Hierzu gehörten die Produktion von so genannten Technic Toys, das sind Spielwaren, die unseren Geist fördern (wie zum Beispiel ein Nachfolger des Rubiks Cube Zauberwürfel, den Masterball).
Außerdem produzierten wir Sprinkleranlagen für die Gartenbewässerung, Medical Supplies, wie Einwegspritze, Kanülen und anderen Krankenhausbedarf bis hin zur Einrichtung von Clean Rooms, das sind klinisch reine Räume, wo keinerlei Staubpartikel in der Luft sind. Ich kaufte Firmen in den USA, strukturierte sie neu, produzierte in Asien und verschiffte in die ganze Welt.
Chi und Feng Shui, das Wissen der Asiaten
Schon immer interessierte mich der Buddhismus. Ich hinterfragte den Sinn des Lebens, hatte einen Bezug zur Spiritualität, was vielleicht auch damit zusammen hing, dass meine Schwester schon in jungen Jahren katholische Nonne wurde und ich im streng christlichen Glauben aufwuchs. Während des Aufbaus meiner Firmen besuchte ich zahlreiche Mönche in Thailand und Singapur und nahm persönliche „Audienzen" wahr. Ich bekam einen so guten Bezug, dass ich zum Beispiel von dem Mönch, der den Präsidenten von Singapur beriet, persönlich in der Kunst und dem Wissen des Feng Shui instruiert wurde.
Feng Shui ist das Wissen um die natürlichen Energiegesetze und deren Anwendung im Leben und im Bau von Häusern. Selbstverständlich richtete ich all meine Firmen und Büroräume nach Feng Shui aus, was in Asien durchaus üblich ist, und mich mit Sicherheit in meinem Erfolg unterstützt hat. Ein weiterer wichtiger Erfolgs-Aspekt war schon damals meine innere Einstellung zu den Dingen, so wünschte ich jedem Land, jeder Bevölkerung und jedem Betrieb, jedem Menschen alles Gute, viel Erfolg und großes Wachstum.
Während andere Menschen oft Probleme hatten, sei es am Zoll, im Flugzeug oder auch im Abschluss von Verträgen, lief bei mir alles harmonisch. Mochte es vielleicht damit zusammen hängen, dass ich auf der feinstofflichen Ebene, schon bevor ich im Land physisch anwesend war, durch meine Energie und deren Sendung ein angenehmes Umfeld geschaffen habe. Die Menschen waren mir unterbewusst schon gut gestimmt.
Fast gestorben - die Möglichkeit meine Inkarnation fortzusetzen
Im Alter von 44 Jahren kam eine Wende. Eines Nachts fuhr ich mit meinem Jaguar, wie so oft, den Weg von Singapur nach Penang, im Norden Malaysias zu einer meiner Firmen und hatte dabei einen frontalen Unfall mit einem Laster, beladen mit schweren Holzstämmen. Nach einigen Auto-Überschlägen und einem schier unendlichen Drehen auf dem Dach, stieg ich unverletzt aus. Dieses Erleben bewog mich, drei Tage in meinem Penthouse in Singapur zu bleiben. Zurückgezogen, ohne Hausmädchen, ohne einen Telefonanruf entgegenzunehmen. Ich war mit mir alleine. Und nach diesen drei Tagen stand mein Entschluss fest, mehr über mich wissen zu wollen.
So übertrug ich kurzerhand alle meine Firmen, damals eine Holding mit 33 Millionen US Dollar Jahresumsatz, an meine zwei treuesten und langjährigsten Mitarbeiter. Ich ging OHNE IRGENDETWAS nach Thailand, mit dem Wunsch, Mönch werden zu wollen. In Bangkok angekommen, meditierte ich am großen Buddha und kommunizierte mit ihm, was ich denn nun tun solle. Ich verließ den Tempel und traf zufällig einen alten chinesischen Bekannten, welcher mir von einer einsamen Insel in einem Binnensee im Norden von Thailand erzählte. Hierher, nach Don Sawan zog ich mich zwei Jahre zurück.
Die Zeit auf Don Sawan - allein mit Moskitos, Schlangen und mir selbst
Ich lebte mit einer Bastmatte, einem Moskitonetz und einem Gaskocher, abgeschieden von allem - nur in der Natur. Ich aß thailändische Nudeln und meditierte bis zu 15 Stunden am Tag. Mit einem kleinen Ruderboot fuhr ich morgens 40 Minuten über den See in die nahe gelegene Stadt, wo ich meinen Pintabad, den Bettelgang der thailändischen Mönche, vollzog. Die Menschen spendeten mir das Essen und ich ging wieder auf meine Insel zurück, wo ich einmal am Tag aß und dann wieder meditierte.
So wurde der Bezug zu mir selbst und den mich umgebenden Energien und Wesen, also auch zu den Tieren immer intensiver. Deutlich wird das vielleicht daran, dass mir eines Tages, als ich auf meiner Bastmatte saß eine Schlange entgegen kam. Schlangen gibt es in Thailand sehr viele und auch giftige sind vertreten. Ich schaute der Schlange in die Augen - sie schaute mir in die Augen und auf einer ganz tiefen Ebene verstanden wir uns. Sie ging einfach um meine Bastmatte herum und tat mir nichts.
Nach wenigen Wochen schenkte mir ein Bauer ein kleines Boot mit einem Außenbordmotor und einen Kompressor, so dass ich einmal am Tag für wenige Stunden Licht hatte. Die Menschen waren so fasziniert, dass sich ein Ausländer allein auf die Insel zurück zieht und es dort aushält, dass sie mir immer mehr und mehr spendeten. Bald schon konnte ich Kinderheime und auch andere ärmere Familien in der Region von meinen Spenden mitversorgen. Nach zwei Jahren auf Don Sawan, der Insel im Binnensee, lebte ich noch zwei weitere Jahre in einem Kloster, wo ich an Verbrennungen, dem Sammeln der Knochen zum wieder einbringen in eine Pagode und weiteren Zeremonien teilnahm.
Im Jahr 2000 begann ich dann Nava Disa zu gründen, einen Ort der Ruhe und Einkehr. Auf 110tausend Quadratmetern entsteht seit dieser Zeit eine Anlage mit Meditationsplätzen, Seen, Meditationshalle und kleinen Kutis (Holzhäuser im einheimischen Stil) mit europäischem Standard. Alles entsteht auf Spendenbasis.
Die Rückkehr nach Deutschland
Im Frühjahr 2005 legte ich dann nach zehn Jahren als thailändischer Mönch die Kutte ab, um wieder in das normale Leben zurück zu kehren. Natürlich ist dies nicht zur Gänze möglich, da ich nicht mehr der von vorher bin, all meine Erfahrungen, die Veränderung meines Energiefeldes, meines Bewusstsein führen heute zu einem ganz anderen Leben in der „weltlichen" Gesellschaft. Durch das Ablegen der Kutte und damit der 227 Regeln, denen ein thailändischer Mönch sich unterwirft, ist es mir heute möglich, sowohl Frauen, als auch Männer zu unterrichten, anzuleiten, wie sie ihr Energiefeld reinigen, ihr Bewusstsein schärfen und sich hier in diesem Leben so verhalten, dass sie den Himmel auf Erden erfahren und mit einem wesentlich klareren und reineren Energiefeld ihrem Tod und damit der neuen Inkarnation entgegen gehen können.
Ein praktischer Schritt in ihre Richtung
Ein erster Schritt, sich besser kennen zu lernen, ist die „Inside Meditation", die „Innenschau" Meditation. Bei dieser Meditation setzen Sie sich entspannt hin und spüren erst einmal, wo sie sind, wo sind ihre Füße, Ihre Beine, Ihre Hüfte, Ihr Oberkörper, ihr Kopf, wie stehen die Teile zueinander und wie fühlt sich Ihre Bauchdecke an, wenn sie vom Atem gehoben und gesenkt wird.
Jetzt beobachten Sie einmal Ihr inneres Gefühl, Ihren jetzigen Zustand, sind Sie traurig, glücklich, angespannt, was ist mit Ihnen los. Haben Sie dies getan, gehen Sie den nächsten Schritt und beobachten einfach in sich, wenn ein Gedanke kommt. Was Sie denken ist dabei völlig unwichtig, kommt ein Gedanke sagen Sie einfach denken, denken, denken und kommt ein Gefühl, dann sagen Sie sich innerlich fühlen, fühlen, fühlen. Machen Sie dies so lange es ihnen angenehm ist. Am Ende der Meditation machen Sie sich noch einmal kurz bewusst, welche Erlebnisse und Erfahrungen Sie gemacht habe. Dann öffnen Sie die Augen und gehen weiter auf Ihrem einzigartigen Weg.
May you be happy
Master Han Shan



